GEGESSEN, GETESTET

ESSEN, ESSEN UND NOCHMALS ESSEN – ICH HATTE ES ECHT SCHWER IN DEN VERGANGENEN WOCHEN

19. Dezember 2015

ESSEN, ESSEN UND NOCHMALS ESSEN – ICH HATTE ES ECHT SCHWER IN DEN VERGANGENEN WOCHEN

ich habe in den letzten Wochen das große Glück gehabt, mehrfach sehr gut gegessen zu haben. Leider habe ich nicht von jedem Restaurantbesuch Beweisfotomaterial gesammelt, aber es war auf die unterschiedlichste Weise lecker, überraschend, spannend, preiswert und auch teuer ….aber alle hat eines geeint. Es war immer gut.

Für mich ist das die Essenz, wenn ich Essen gehe. Es ist mir dabei völlig egal, ob ich in einem Sternelokal sitze oder in einer Pizzeria. Ich will einfach nur ein tolles Produkt haben und Menschen, die mir das mit Herzblut und Liebe zubereiten und servieren. Bei meinen Restaurantbesuchen war wirklich alles dabei von der Pizzeria bis zum 3 Sterne Haus.

Vielleicht stelle ich aber erstmal die Restaurants vor, die ich besucht habe.

Das Restaurant Shiki in Wien.

Wien an sich ist immer eine Reise wert und wer japanische Küche mag, sollte ins Shiki gehen. In direkter Nähe zur Oper und direkt neben einer etablierten Cocktail hat dieser Japaner erst in diesem Jahr eröffnet. Ich habe mittlerweile zwei Mal dort gegessen und war beides Mal sehr begeistert. Der Service locker, freundlich, ambitioniert aber nicht steif. Die Weinauswahl übersichtlich aber gut gewählt. Das Essen wirklich, wirklich gut! Hier sieht und trifft man Wiens „Uper class“ und wen das ständige Küsschen links, rechts und „Omili-Schatz“ hier und „Omili Schatz“ da und ein nicht unbedingt preiswerter Restaurantbesuch nicht stört, sollte hier einkehren.

Im direkten Vergleich das japanische Restaurant „Nagaya“ in Düsseldorf.

Das Nagaya ist in Düsseldorfs japanischem Viertel um die Immermannstrasse zu finden und ist das einzige japanische Restaurant mit einem Michelin Stern in Deutschland. Ein sehr kühles Entree mit Frau Nagaya als freundliche Empfangsdame und umsichtige Restaurantleiterin in Personalunion, im traditionellem japanischem Gewand und dazu zwei Herren im Anzug als Oberkellner und Sommelier. Das Fachwissen insbesondere des Sommeliers auch und gerade zum Thema Sake war sehr profund. Der Service wirkte aber, im Vergleich zum Shiki recht hölzern und steif. Nicht, dass wir uns nicht wohl gefühlt haben, aber etwas mehr Lockerheit hätte uns mehr Spaß gemacht und den Abend noch runder. Das Essen war, bis auf das Sushi von dem wir etwas enttäuscht waren, wirklich sehr gut, von absolut hoher Qualität und sehr schön angerichtet (hier gibt es auch einige Bilder). Das Nagaya war mit Abstand das in Summe teuerste Restaurant und das obwohl wir noch in einem 3 Sterne Restaurant gegessen haben (der Post kommt noch zu einem anderen Zeitpunkt). Für Liebhaber wirklich gehobener japanischer Küche und lockerem Geldbeutel ein tolles Restaurant.

Restaurant 485 Grad in Köln

Das 485 Grad ist in Köln auf der trubeligen Kyffhäuser Strasse in Köln absolut richtig aufgehoben (es gibt auch noch einen zweiten Laden in Köln und bald auch in….NEIN das wird nicht verraten! Eine kleine Pizzeria in stylisch, moderner Athmosphäre mit wirklich leckeren italienischen Vorspeisen…..uuund PIZZZZAAAA. Und zwar sehr gute Pizza, die, nach 72 Stunden Ruhezeit für den Teig, in einem speziellen Gasofen bei 485° C (na, klingelt da was? hier ist der Name Progra…amm!) nur eine Minute gebacken wird und zack auf den Tisch, also ääh wenn man einen bekommen hat. Reservieren kann man nicht, muss man auch nicht. Bei einem Gläschen Prosecco, Spumante und wirklich lecker, lässt es sich gut warten. Auf jeden Fall lohnt es sich beim Warten einmal in die Weinkarte zu schauen, die gerade als beste Weinkarte Deutschlands gekürt wurde. Oder man lässt sich eine leckere Weintrauben Hefeschale vom Inhaber Sebastian oder seinen allesamt netten, fleißigen und engagierten Mitarbeitern  empfehlen. Also, wer in Köln ist sollte im 485 Grad vorbeischauen und mitten in Kölns Südstadt den lieben Gott bei italienischer Pizza und Deutschen Wein einen guten Mann sein lassen.

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