Blumenkohl

Blumenkohl

Blumenkohl

Der Blumenkohl verdankt seinen Namen den charakteristischen Blütenknospen am Kopfteil der Pflanze. Dass der Blumenkohl im Gegensatz zum ähnlichen Brokkoli durch eine weiße Färbung auffällt, hat seine Ursache in den Hüllblättern der Pflanze, die das Sonnenlicht abhalten und die Chlorophyllbildung verhindern. Der Blumenkohl stammt ursprünglich aus Kleinasien und wird heute in ganz Europa angebaut, darunter auch in Deutschland. Zu den Hauptanbauländern zählen Belgien, Frankreich und die Niederlande. Wie alle Kohlgemüse zeichnet sich der Blumenkohl durch seinen hohen Nährstoffgehalt aus; so ist er insbesondere reich an Vitamin C und Beta-Carotin sowie an Mineralstoffen wie Eisen, Calcium, Phosphor und Kalium. Neben dem in Deutschland verbreiteten weißen Blumenkohl sind insbesondere in den südeuropäischen Ländern auch diverse grüne und violette Sorten zu finden, die sich durch einen höheren Nährstoff- und Vitamingehalt auszeichnen, darunter die inzwischen auch in Deutschland weit verbreitete Sorte Romanesco. Blumenkohl wird in der Küche sowohl gekocht als auch roh als Teil von Salaten verwendet; hierzu werden die Blütensprossen der Pflanze genutzt. Im Gegensatz zu vielen anderen Kohlsorten zeichnet sich der leicht verdauliche Blumenkohl durch einen sehr milden Geschmack aus.

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