Chinakohl

Chinakohl

Chinakohl

Der zur Familie der Kreuzblütler gehörende Chinakohl kommt ursprünglich aus China, wo er seit dem 5. Jahrhundert kultiviert wird. Vermutlich handelt es sich beim Chinakohl, auch Peking- oder Blätterkohl genannt, um eine Kreuzung aus der Speiserübe sowie dem asiatischen Pak-Choi (Senfkohl). Unterschieden werden vor allem zwei Sorten: ein eher rundlich-ovaler Kohl mit festem Kopf sowie eine langköpfige Kohlform mit schmalen Blättern.
Da Chinakohl sehr leicht verdaulich ist, ist er hervorragend als Schonkost geeignet und durch den hohen Wasseranteil ausgesprochen kalorienarm. Chinakohl wird gern roh in Salaten verwendet, warm in Aufläufen oder Suppen oder als Wokgemüse gedünstet. Das mild schmeckende Gemüse wird jedoch nicht nur aufgrund seiner Vielseitigkeit geschätzt, sondern auch als ausgezeichneter Nährstofflieferant. Neben den Vitaminen A, B, C, D und K enthält Chinakohl die Mineralien Calcium, Kalium, Magnesium, Phosphor, Natrium, Eisen sowie hochwertige Aminosäuren und ist reich an Eiweiß und Kohlenhydraten. Sein hoher Gehalt an Folsäure ist besonders wichtig für Schwangere. Die Senföle im Chinakohl sind verdauungsfördernd und stärken die Immunabwehr. Durch seinen hohen Anteil an Vitamin C, Senföl sowie Brassinin wird dem Chinakohl auch eine krebshemmende Wirkung zugeschrieben.

Noch keine Kommentare

Bitte hier kommentieren

*