Feldsalat

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Feldsalat

Feldsalat ist ein Wintergemüse für den Rohverzehr mit vielen regionalen Bezeichnungen, wie Rapunzel, Ackersalat, Mäuseöhrchensalat, Nüsschen oder Vogelsalat. Botanisch gehört der Feldsalat zu den Baldriangewächsen und kommt in Eurasien, Nordamerika und Nordafrika vor. Feldsalat verdankt seinen Namen dem Wildwuchs an Feld- und Wegrändern, auf Äckern und Weinbergen. In früheren Zeiten wurde der wild wachsende Feldsalat gesammelt. Ein Anbau lässt sich aber auch schon für die Jungsteinzeit nachweisen. Der Siegeszug als Kulturpflanze setzte erst im 20. Jahrhundert von Frankreich aus ein. Der würzige Feldsalat wird heute im Freiland, unter Glas oder im Folientunnel angebaut und kann so auch im Winter frisch geerntet werden.

Feldsalat ist eine Vitamin- und Mineralstoffbombe. Eine Portion mit 50 Gramm liefert Kalium, Phosphor, Calcium, Magnesium, Natrium, Eisen, Kupfer, Zink sowie Beta-Carotin und die Vitamine C, E, B6, B1 und B2. Feldsalat ist die vitamin- und mineralstoffreichste Salatsorte, vor allem bei Vitamin C und Eisen sowie die beste Jodquelle unter den Pflanzen. Der Folsäuregehalt einer Portion deckt 25 Prozent des Tagesbedarfs einer Schwangeren. Feldsalat stärkt die Abwehrkräfte und liefert wertvolles Provitamin A, das der Körper zu Vitamin A umwandelt und wichtig für die Schleimhäute, die Haut, die Augen und für den Infektionsschutz ist. Das enthaltene Baldrianöl beruhigt den Magen und fördert den Schlaf. Dabei ist Feldsalat mit nur 24 kJ (6 kcal) pro Portion besonders kalorienarm.

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