Grünkohl

Grünkohl

Grünkohl

Als Zuchtform des Kohls wird der Grünkohl botanisch in die Familie der Kreuzblütengewächse eingeordnet. Die späte Ernte nach dem ersten Frost macht ihn zu einem typischen Wintergemüse.
Die Geschichte des Grünkohls lässt sich bis ins Altertum verfolgen. Zu dieser Zeit ist sein Anbau in Griechenland dokumentarisch belegt. Spätestens seit dem Ende des Mittelalters ist der Grünkohl auch in Deutschland zu finden. Heute erstrecken sich seine Anbaugebiete weltweit, obwohl er im Vergleich zu anderen Gemüsesorten in manchen Regionen unberechtigterweise noch ein Schattendasein fristet.
Im Grünkohl ist das lebenswichtige Vitamin C in hohem Maße vertreten. Bei sachgerechter Lagerung und schonender Zubereitung bleibt dieses weitgehend erhalten. Die Vitamine A, B2, E und K ergänzen das Vitaminangebot. Als Energieträger finden wir Eiweiß und Ballaststoffe und neben Folsäure sind auch einige Spurenelemente vertreten.
Die Blätter des Grünkohls sind relativ hart, deshalb eignet er sich nicht für den Rohverzehr. Seine Verwendung findet er im europäischen Raum fast ausschließlich in gedünsteter Form als Gemüsebeilage und als Beigabe zu herzhaften Eintopfgerichten. In den Südstaaten der USA hingegen ist blanchierter Grünkohl fester Bestandteil der dortigen Salatküche.

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