Heidelbeere

Heidelbeeren

Heidelbeeren

Die Heidelbeere ist eine in Nordeuropa häufig heimische Pflanze, da hier die meisten Wälder mit saurem, torfigen Boden zu finden sind. Wie die Herkunft des Namens vermuten lässt, ist sie eine auf der Heide wachsende Beere, auch als Bickbeere oder Blaubeere bekannt. Sie wächst auf kleinen Halbsträuchern, von Mai bis Juni blüht die Pflanze und Erntezeit ist dann im Spätsommer. Die Früchte haben eine glockige Form, sind mitsamt Fruchtfleisch blau und sind daher nicht mit der ähnlich aussehenden Rauschbeere zu verwechseln, die weißes Fruchtfleisch aufweist. Heidelbeeren, die auf Wochen- und Supermärkten zu bekommen sind, stammen aus Kulturen und sind Kreuzungen von amerikanischen Heidelbeeren. Diese Früchte sind meist wesentlich größer, färben nicht und weisen ein helles Fruchtfleisch auf. Die Nutzung der Blätter als Heilmittel ist seit dem Mittelalter und besonders seit Hildegard von Bingen bekannt, die den Gebrauch bereits sehr genau beschrieben hat. Eine Kurzzeitanwendung mit Blättern und Saft der Heidelbeere zeigt gute Wirkung bei Entzündungen der Harnwege, auch die des Mund- und Rachenraumes. Die Inhaltsstoffe sind u.a. Gerbstoffe, Vitamin C und ein pflanzliches Insulin. Die getrockneten Früchte helfen bei Durchfällen, die frisch gepflückten jedoch können auch abführend wirken.

Noch keine Kommentare

Bitte hier kommentieren


*