Himbeere

Himbeeren

Himbeeren

Die Himbeere zählt zur Familie der Rosengewächse, was sich an den Stacheln und Blättern der Pflanze bemerkbar macht. Eigentlich keine Beere, sondern eine Stein-Sammelfrucht ist die Himbeere innen hohl und kann im reifen Zustand, ihrem typischen himbeerrot, leicht vom Stängel abgezogen werden. Die Himbeersträucher wachsen gerne an Waldrändern und Lichtungen, aber auch im heimischen Garten. Je nach Sorte kann von Juni bis Spätherbst geerntet werden. Ihr Verbreitungsgebiet sind eher die gemäßigten bis waldreichen Zonen Europas. Unterarten gibt es noch in Sibirien und dem östlichen Nordamerika. Der deutsche Name Himbeere leitet sich aus der altnordischen Vokabel hind ab, was so viel wie Hirschkuh heißt. Zur Anwendung kommen die Blätter der Himbeere in Teemischungen für die Blutreinigung, da diese Gerbstoffe, ähnlich der Brombeerblätter, enthalten. Die Früchte dagegen weisen einen hohen Zuckergehalt sowie einen Vitamin C-Anteil von 25mg auf 100g auf. Weitere Bestandteile sind Kalium, Kalzium und Magnesium. Ob roh gegessen, als Marmelade, Gelee oder Kompott verzehrt, die Himbeere ist ein äußerst gesundes Früchtchen. Auch in flüssiger Form, als Aromabestandteil im Himbeergeist findet die Beere weitere innere Anwendung.

 

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