Johannisbeere

Johannisbeeren

Johannisbeeren

Johannisbeeren stammen aus den nordosteuropäischen und nordwestasiatischen Ländern. Inzwischen werden sie aber in sämtlichen gemäßigten Klimazonen der nördlichen und südlichen Halbkugel angebaut und sind sogar in den Anden anzutreffen. In Deutschland werden sie im Juni oder August geerntet. Deutsche Importe stammen meist aus Belgien oder den Niederlanden. Weiße Johannisbeeren allerdings findet man heutzutage fast ausschließlich in privaten Gärten. Die kleinen Beeren enthalten dreimal so viel Vitamin C wie Orangen (also 32mg auf 100g). Außerdem gibt es in ihnen die Vitamine A und P, Mineralstoffe wie Kalium, Phosphor, Calcium und Rutin, Zel¬lu¬lose- und Gerb¬stoffe sowie Pektine (Ballaststoffe). Der charakteristische säuerliche Geschmack entsteht durch einen hohen Gehalt an Citronensäure (2,6%). Natürlich sind rote, schwarze und weiße Johannisbeeren roh essbar. Wer den puren Geschmack zu sauer findet, kann Zucker oder etwas Sahne ergänzen. Die Verwertungsmöglichkeiten der 5-10mm kleinen Beeren sind vielfältig. Sie dienen als Torten- und Kuchenbelag oder werden zu Fruchtsaft, Kompott, Weichspeise, Grütze, Marmelade, Speiseeis oder Sorbet verarbeitet. In der alternativen Heilkunde heißt es, dass Johannisbeeren gegen Gicht, Arteriosklerose, Rheuma und Burn-Out helfen sollen.

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