Mais

An ear of corn isolated on a white backgroundMais ist eine Pflanze aus der Familie der Süßgräser, deren Anbaufläche rund 30 % der gesamten Getreideanbaufläche der Welt ausmacht. Vor allem in Ländern Südamerikas und in Afrika gehört Mais zu den wichtigsten Grundnahrungsmitteln.

Herkunft und Verarbeitungsmöglichkeiten

Forscher gehen davon aus, dass Mais schon vor rund 9.000 Jahren von verschiedenen Völkern in Zentralmexiko kultiviert wurde.
Christoph Columbus brachte die Pflanze zu Beginn des 16. Jahrhunderts nach Europa. Zuerst wurde er in Spanien angebaut und verbreitete sich dann zuerst im östlichen Mittelmeerraum und anschließend in ganz Europa.
Heute wird Mais zur Nahrungsproduktion angebaut, vor allem in den Industrieländern aber auch zur Energiegewinnung in Biogasanlagen und zur Tierfutterproduktion genutzt. Auch für die Produktion von Maisstärke und verschiedenen biologischen Kunststoffen ist Mais geeignet.

Vitamingehalt und Inhaltsstoffe

Mais enthält neben Vitamin A viele verschiedene B-Vitamine und besonders viel Vitamin E (rund 2000 µg). Auch etwa 1,3 g Mineralstoffe, darunter unter anderem Natrium, Kalium, Magnesium, Calcium, Eisen und andere Mineralstoffe sind enthalten.
Mais ist sehr ballaststoffreich (rund 10 g auf 100 g) und enthält knapp 9 g Eiweiß pro 100 g. Der Kaloriengehalt ist dabei niedriger als bei Reis oder Nudeln.

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