Mirabelle

Mirabellen

Mirabellen

Botanisch gesehen gehören Mirabellen zu den Pflaumen, die wiederum der Kategorie Rosengewächse zugeordnet werden. Das Steinobst wird auch Gelbe Zwetschge (prunus domestica subsp. syriaca) genannt und stammt ursprünglich aus Westasien. Angebaut wird sie seit dem 15. Jahrhundert in Frankreich. René, Herzog von Anjou und Lothringen, soll dort die ersten Mirabellenbäume in der Stadt Mirabeau angepflanzt haben.

100 Gramm frische Mirabellen enthalten kaum Fett und Eiweiß, sondern sind kohlenhydratreich. Sie enthalten geringe Mengen an Vitamin A, Vitamin C, Vitamin B 1, Vitamin B 2 und Vitamin B 6. An Mineralstoffen finden sich in der Mirabelle Kalium, Magnesium, Phosphor und Eisen.

In der Küche werden Mirabellen aufgrund ihres süßen und sommerlichen Aromas gern zu Likören verarbeitet. Mirabellen lassen sich zudem hervorragend einkochen oder zu Kompott verarbeiten. Wer etwas Besonderes zum Kaffee servieren möchte, bereitet eine Mirabellen-Tarte mit Lavendel zu.

Reife Mirabellen sind auf dem Markt an der orange-gelben Färbung zu erkennen und werden ab Ende Juli angeboten. Die Früchte sollten nicht zu weich sein, da Mirabellen insgesamt schnell verderben. Am besten werden sie frisch gewaschen im Kühlschrank gelagert, dann halten sie sich zwischen zwei und drei Tagen.

 

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