Möhre

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Möhre

Die Möhre, im deutschsprachigen Raum auch Karotte genannt, gehört wohl zu dem am weitesten verbreiteten Gemüse. Die Gründe sind einerseits die leichte Kultivierbarkeit dieser zu den Doldenblütlern zählenden Pflanzen, andererseits spielt die universelle Verwendung eine große Rolle. Ihre Herkunft wird dem Mittelmeerraum zugerechnet, denn bereits im antiken Rom und in Griechenland war die Möhre als Heilpflanze bekannt. Die durch Kreuzung entstandenen verschiedenen Sorten haben im Laufe der Jahrhunderte weltweite Verbreitung gefunden.
Der für den menschlichen Organismus wichtigste Bestandteil der Möhre ist das in ihr reichlich enthaltene Beta-Carotin, das auch als Provitamin A bezeichnet wird. Da unser Körper dieses speichern und bei Bedarf in Vitamin A umwandeln kann, ist die Möhre ein idealer Lieferant dieses lebenswichtigen Vitamins. Ergänzende Inhaltsstoffe sind die Vitamine der B-Gruppe, Vitamin C, Vitamin E und viele wichtige Spurenelemente. Ihren Geschmack verdankt die Möhre ihrem Gehalt an Zucker, Fruchtsäuren und ätherischen Ölen.
Um alle Inhaltsstoffe zu erhalten, sollten Möhren weitgehend roh verzehrt werden. Damit bilden sie die ideale Grundlage vieler Salate. In gekochtem Zustand erfreut sich die Möhre großer Beliebtheit als Gemüsebeilage in vielfältigen Variationen und als Zutat für Eintopfgerichte.

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