Paprika

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Egal ob rot, gelb oder grün – eine Paprika ist lecker, gesund und passt hervorragend zu zahllosen Gerichten.

Dabei wird sie nicht nur als Gemüse , sondern auch zum Würzen verwendet, vor allem die kleineren, schärferen Schoten, umgangssprachlich Peperoni bzw. Chilischoten genannt. Zu diesem Zweck wird sie meist gemahlen oder als Sauce verarbeitet. Nahezu alle heute gebräuchlichen Sorten wurden aus der Urform „Tepin“ kultiviert. Diese Sorte fand im Herkunftsgebiet der Paprika, Mittel- und Südamerika, bereits vor rund 9000 Jahren Einzug in die Küche der amerikanischen Ureinwohner. Nachdem Kolumbus das vielseitige Gemüse Ende des 15. Jahrhunderts mit nach Europa brachte, war sein Siegeszug nicht mehr aufzuhalten.

Der Anteil an Vitamin C ist in einer Paprika mit bis zu 0,4 %des Gesamtgewichts besonders hoch, außerdem enthält sie Kalium, Magnesium, Calcium und, gut gereift, 6 % Zucker. Für die typische Schärfe ist der Stoff Capsaicin verantwortlich, der einen Hitzereiz auf der Zunge auslöst. Die Sorte „Bhut Jolokia“ ist im Guinessbuch der Rekorde mit rund einer Million Scoville als schärfste Chili der Welt eingetragen.

Im Spätsommer hat die Paprika auch bei uns Saison – zu dieser Zeit lohnt es sich natürlich besonders, sie auf die Speisekarte zu setzen.

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