Pastinaken

Pastinake

Pastinake

Die Pastinake, auch Gemüse-Pastinake genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Pastinaken in der Familie der Doldenblütler. Schon im Römischen Reich war die Pastinake ein gern gegessenes Gemüse. Bis Mitte des 18. Jahrhunderts wurde die Gemüse-Pastinake in Deutschland in der Küche verwendet, dann aber von Kartoffeln und Karotten verdrängt. Mittlerweile ist die Pastinake wieder erhältlich. Geerntet werden die gelb-weißen, leicht süß und doch auch mild würzig schmeckenden Rüben ab Oktober bis in den Winter hinein. Als Lagergemüse steht die Pastinake dann über die kalte Jahreszeit bis in das Frühjahr hinein zur Verfügung.

Die Pastinake enthält die Mineralstoffe Kalium, Kalzium und Magnesium, die Vitamine A, E, C, Folsäure und einige B-Vitamine. Enthalten sind 2,1 g Ballaststoffe. Das Wurzelgemüse hat 59 kcal auf 100g.
Pastinaken wirken appetitanregend, verdauungsfördernd und harnreibend.

Pastinaken kann man backen, kochen, braten und grillen, zu Püree und auch Babybrei verarbeiten. Für Rohkostsalate wird die Pastinake gerieben. Auch Pastinakenchips können hergestellt werden. Pastinakensirup kann man zum Süßen nutzen oder als Brotaufstrich. Die Blätter der Pastinake können wie Petersilie als Küchenkraut verwendet werden.

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