Pflaume

Pflaumen

Pflaumen

Pflaumen sind rund, blau, rot-violett oder gelb mit rötlichem oder gelbem Fruchtfleisch, das sich nur schwer vom Stein löst und haben eine auffallende Bauchnaht. Zwetschgen sind eine Unterart der Pflaume und gehören wie diese zu den Rosengewächsen. Zwetschgen haben eine längliche Form, die spitz ausläuft und eine blaue, violette oder gelbe Fruchtschale. Das Fruchtfleisch ist gelblich-grün und löst sich leicht vom Stein. Typisch für beide Früchte ist ein weißer Reifbelag, der die Früchte vor dem Austrocknen schützt. Alexander der Große soll die Pflaumen und Zwetschgen nach Europa gebracht haben, so war die verdauungsfördernde Wirkung der Pflaumen bereits den Römern bekannt.

Zwetschgen und Pflaumen sind reich an Pektin und Sorbit (je nach Sorte bis 19 Prozent der Trockensubstanz), das ohne Insulin abgebaut wird. So wirken vor allem getrocknete Früchte in großen Mengen abführend. Pflaumen enthalten die Mineralstoffe Zink, das gut für das Immunsystem und die Abwehrkräfte ist, Kupfer, Phosphor, Calcium, Natrium, Eisen und Kalium. Wobei besonders Kalium, bis 300 Milligramm pro 100 Gramm Frischobst, für Stoffwechsel, Fettabbau und Entschlackung wichtig ist. Die Vitaminkombination aus Provitamin A, B-Vitaminen sowie den Vitaminen C und E stärkt die Nerven, mindert Stresssymptome und fördert die Leistung. Die enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe helfen Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs vorzubeugen. Eine Portion (150 Gramm) Zwetschgen oder Pflaumen liefert 320 kJ (77 kcal) sowie einen hohen, verdauungsfördernden Ballaststoffanteil.

Pflaumen und Zwetschgen können frisch verzehrt, getrocknet, eingefroren, eingeweckt, zu Muss oder Kompott gekocht, als Füllung und zu Kuchen oder anderen Süßspeisen verarbeitet werden.

 

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