Quitte

Quitte

Quitte

Ihren Namen verdankt die zu den Rosengewächsen gehörende Quitte („Apfel aus Kydon“) der griechischen Stadt Kydonia. Ursprünglich in Südostasien (Kaukasus, Iran, Armenien) beheimatet, wird die Frucht mit dem zitronenähnlichen Duft heute auch in milden Gegenden Süd- und Mitteleuropas angebaut. Zwei Sorten können unterschieden werden: die etwas härteren, aromatischen, runden Apfelquitten sowie die länglicheren, weichen, milderen Birnenquitten.
Zwar ist die Quitte mit dem Apfel und der Birne verwandt, doch kann die Quitte im Gegensatz zu diesen Obstsorten nicht roh genossen werden. Dank ihres hohen Pektingehalts ist sie jedoch ausgezeichnet zum Kochen von Marmelade, Kompott, Gelee oder zur Herstellung von Säften und Likören geeignet. Besonders lecker ist die Quitte auch gebacken als Dessert oder als Quittenmus, beispielsweise im traditionellen „Quittenbrot“, einer portugiesischen Süßspeisen-Spezialität.
Zudem gilt die Quitte als Frucht mit einer großen Heilkraft. Sie enthält besonders viel Pektin, reichlich Vitamin C und Folsäure, Kalium, Eisen, Natrium, Phosphor, Zink, Magnesium sowie Gerbstoffe. Der sogenannte Quittenschleim in den Kernen hilft äußerlich angewendet bei Abschürfungen, Entzündungen der Haut, spröden Lippen, Sonnenbrand und entzündeten Augen. Innerlich angewendet lindert er Magen-und Darmschleimhautentzüngen sowie Halsentzündungen, Bronchitis oder Husten.U

Noch keine Kommentare

Bitte hier kommentieren


*