Radieschen

Radieschen

Radieschen

Das Radieschen wurde ursprünglich in China und Japan angebaut, ehe es sich im 16. Jahrhundert in Europa verbreitete. Bald wurde es zu einem wertvollen Bestandteil der französischen Küche, von wo aus es sich auch in andere Länder und Kulturkreise ausbreitete. Das Radieschen zählt zur Gruppe der Rettiche und zur Gattung der Kreuzblütengewächse. Mit seinem scharfen Geschmack wurde es im Laufe der Zeit zur beliebten Zutat für zahlreiche Salatgerichte, kann aber auch für Garnituren verwendet oder roh verzehrt werden. Man lagert das Gemüse am besten kühl und feucht, so bleibt es bis zu einer Woche frisch. Radieschen sind auch aufgrund ihres Vitamingehalts und ihrer Wirkstoffe bei gesundheitsbewussten Menschen sehr beliebt. Neben den Vitaminen B1, B2 und C zählen auch Calcium, Natrium, Jod und Eiweiß zu den gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen. In der Pflanzenheilkunde wird das Radieschen gerne bei schlechter Laune eingesetzt und sorgt zudem für eine angeregte Gallen- und Leberfunktion. Die verdauungsanregende Wirkung des Gemüses wird auch bei Diäten zur Gewichtsreduktion gerne genutzt. Die kleinen rötlichen Knollen erfreuen sich auch bei Kindern zum Jausenbrot großer Beliebtheit.

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