Rettich

Rettich

Rettich

Der Rettich wird botanisch den Kreuzblütengewächsen zugeordnet. Zur Verwendung kommen dabei ausschließlich die Wurzeln, die von fester und fleischiger Beschaffenheit sind. Die Erntezeit umfasst im europäischen Raum die Monate von April bis November. Seine Herkunft ist mit großer Wahrscheinlichkeit im Mittelmeerraum zu suchen, wo er als Strandrettich noch heute gedeiht. Als Kulturpflanze lässt sich seine Verwendung bis zu den alten Griechen und Ägyptern nachweisen. Heute ist der Rettich mit seinen verschiedenen Unterarten (weißer, schwarzer und roter Rettich) überall in den Küchen der Welt zuhause. Rettich ist überaus reich an Vitamin C, so dass ein Rettich von normaler Größe bereits den Tagesbedarf an diesem wichtigen Vitamin deckt. Zudem ist er ein Lieferant von Vitaminen der B-Gruppe, Eiweiß, Carotin, vielen Spurenelementen und Enzymen. Sein typischer scharfer, etwas bitterer Geschmack ist auf seinen Gehalt an Senfölglykosiden und Bitterstoffen zurückzuführen. Als Saft findet Rettich in der Medizin Verwendung, hier ist seine schleimlösende Wirkung in den Atemwegen allgemein bekannt. Rettich wird meistens in rohem Zustand verzehrt. Seine positiven Wirkungen auf den Körper sowie seine Variationsvielfalt haben ihn zum festen Bestandteil von Salatküchen in aller Welt gemacht.

Noch keine Kommentare

Bitte hier kommentieren

*