Rhabarber

Rhabarber

Rhabarber

Rhabarber, auch Gemüse-Rhabarber genannt, ist eine Nutzpflanze, die zur Familie der Knöterichgewächse zählt. Der ursprünglich aus der Region um den Himalaja stammende Rhabarber ist seit dem 18. Jahrhundert in Europa bekannt.
In der Küche werden die Blattstiele verwendet. Den erfrischend herb-säuerlich schmeckenden Rhabarber gibt es mit grünem und mit rotem Fleisch, das erfrischend herb-säuerlich schmeckt. Wobei der rotfleischige weniger Fruchtsäuren enthält, milder ist und meist nicht geschält werden muss.

Rhabarber enthält vor allem Wasser, an Kohlenhydraten Glucose, Fruktose, Saccharose und Stärke. An Mineralstoffen und Vitaminen sind Kalium, Kalzium, Phosphor, Magnesium, Eisen, Vitamin C, Vitamin A, Vitamin B1, B2 und Niacin vorhanden. Rhabarber enthält einen Anteil Ballaststoffe. Das Gemüse ist fettarm und auch kalorienarm mit 13 kcal auf 100 g.
Rhabarber enthält Oxalsäure, der grüne mehr als der rote, und gilt damit als Kalziumräuber. Menschen mit Nieren- oder Gallenproblemen und Kinder sollten keine größeren Mengen zu sich nehmen.

Das Saisongemüse wird ab dem Frühjahr angeboten. Die Ernte wird traditionell am Johannistag, dem 24. Juli, beendet. Das Gemüse wird gern wie Obst zu Konfitüre, Kompott, Saft, Most oder Sirup verarbeitet. Auch als Kuchenbelag ist Rhabarber beliebt.

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