Sellerie

Sellerie

Sellerie

Mit etwa 20 Arten ist Sellerie wohl einer der abwechslungsreichsten Doldenblütler. Sellerie stammt ursprünglich aus gemäßigten Breiten der Nordhalbkugel, ist aber auch in Gebirgsregionen und in den Tropen beheimatet. Im Mittelalter wurden die Sellerieblüten und -blätter als Arznei verabreicht und deshalb fand man Selleriebeete meist in den Kloster- und Hofgärten. Sellerie wird bis heute eine stimmungsaufhellende und aphrodisierende Wirkung zugeschrieben.

Die heute auf dem Markt erhältlichen Sorten wie Würzsellerie, Bleichsellerie, Stangensellerie, Knollensellerie oder Staudensellerie lassen sich sowohl zum würzen von Gerichten, als Gemüse, als Salat und Rohkost verarbeiten. Bleichsellerie lässt sich in einem luftdicht verschlossenen Gefrierbeutel im Kühlschrank bis zu zwei Wochen gelagert werden, wohingegen Knollensellerie trocken, dunkel und kühl gelagert monatelang haltbar ist.

Der typische würzige Geschmack des Sellerie wird von den enthaltenen ätherischen Ölen bestimmt. Diese wirken sich blutdrucksenkend und antiseptisch aus. Bakterien im Mund- und Rachenbereich und im Magen haben so keine Chance. Weitere für die Gesundheit förderliche Inhaltsstoffe des Selleries sind die Vitamine B1, B2, B12, C und E sowie die Mineralstoffe Calcium, Kalium und Eisen. Dadurch wird die Stoffwechseltätigkeit, der Kreislauf und die Bildung der Magensäure angeregt. Zudem ist dieses gesunde Gemüse auch noch sehr kalorienarm.

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