Weißkohl

Weißkohl

Weißkohl

Der Weißkohl ist eine uralte Gemüsesorte, die schon seit tausenden von Jahren gerne gegessen wurde. Seine ursprüngliche Heimat ist nicht mehr genau bekannt, liegt aber wahrscheinlich an den Küsten des südlichen Europas. Neben Kalium und Kalzium enthält Weißkohl viel Vitamin C, Vitamin A, Eisen und wertvolle Spurenelemente.

Obwohl der Weißkohl ein Image als Arme-Leute-Essen hat, ist er bis heute aus der traditionellen deutschen Küche nicht wegzudenken. Am bekanntesten ist seine Verwendung als Sauerkraut. Sauerkraut mit Bratwurst könnte man fast als deutsches Nationalgericht bezeichnen. Bis heute lautet der Spitzname der Deutschen im angelsächsischen Sprachraum „Krauts“. Daneben wird Weißkohl in zahlreichen anderen Gerichten verwendet, darunter zum Beispiel Krautrouladen (Krautwickel), Szegediner Gulasch oder Eintopf. Um die beim Verzehr von Weißkohl auftretenden Blähungen zu verringern, sollte man ihn zusammen mit Kümmel, Zwiebeln und/oder Knoblauch verwenden. Sauerkrautsaft, der besonders vitaminreich ist, wird im Handel angeboten. Er wird sogar für bestimmte Brotsorten verwendet.

Da Weißkohl anregend auf Stoffwechsel und Verdauung wirkt, wird er vielfach auch als Diät zur Gewichtsreduktion eingesetzt (Kohlsuppe). In der Volksmedizin wird er seit langem wegen seiner antibiotischen Eigenschaften geschätzt. Wickel aus frischen, ungekochten Weißkohlblättern dienen zur Behandlung von schwer heilenden Wunden oder offenen Geschwüren.

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